Menschenzucht US-amerikanische Ärzte haben einer Studie zufolge im 20. Jahrhundert länger und in grösserem Ausmass als bisher vermutet behinderte Menschen zwangssterilisiert. In der Studie der Yale-Universität hiess es, die Genetiker-Bewegung habe ebenso wie die Nazis in Deutschland geglaubt, die Gesellschaft durch gezielte Menschenzucht und das Aussortieren behinderter Menschen und Krimineller verbessern zu können. In den USA sei das Sterilisieren in vielen Bundesstaaten legal gewesen. Begonnen hätten die Eingriffe mit dem Erbgesundheitsgesetz von 1907 in Indiana. Quelle: Süddeutsche Zeitung - Quelle: LHZ 1-2000